Die Dichtheitsprüfung (LT) ist ein zerstörungsfreies Verfahren zur Erkennung von Leckagen in geschlossenen Systemen. Bei Anwendungen mit hohen Empfindlichkeitsanforderungen wird Helium als Prüfgas verwendet: Das System wird mit Helium beaufschlagt, und die Leckstellen werden mit empfindlichen Detektoren oder Handgeräten lokalisiert.
Die Vakuumkasten-Prüfung wird insbesondere an Tanks und großen Schweißflächen angewendet, um die Dichtheit von Schweißnähten zu prüfen. Eine Prüflösung wird auf die Oberfläche aufgetragen, mit einem Vakuumkasten wird ein Unterdruck erzeugt, und Leckagen werden anhand der entstehenden Blasen erkannt.
Beide Verfahren werden zur Qualitäts- und Sicherheitsprüfung in Energie-, Schifffahrts- und Industrieanlagen in Übereinstimmung mit internationalen Normen eingesetzt.
Typische Anwendungen
- Dichtheit von Boden- und Mantelschweißnähten an Lagertanks
- Dichtheitsprüfung von Druckbehältern und Wärmetauschern
- Lecksuche an Pipelines und Rohrleitungen
- Helium-Lecksuche an kritischen geschlossenen Systemen
- Vakuumkasten-Prüfung von neuen und im Betrieb befindlichen Schweißnähten
- Integritätsprüfungen von Dach- und Bodennähten
Warum LT (Dichtheits- und Vakuumkasten-Prüfung)?
- Hochempfindliche Lecksuche mit Prüfgas
- Kein Zugang zur Gegenseite bei der Vakuumkasten-Prüfung erforderlich
- Schnelle Gut-/Schlecht-Beurteilung der Schweißnahtdichtheit
- Anwendbar auf Neubauten und im Betrieb befindliche Ausrüstung
