Die Eindringprüfung (PT) zieht durch Kapillarwirkung ein farbiges oder fluoreszierendes Eindringmittel in oberflächenoffene Unstetigkeiten; nach dem Aufbringen des Entwicklers treten die Fehler als deutliche Anzeigen hervor. Sie funktioniert auf nahezu jedem nicht-porösen Werkstoff, einschließlich Edelstahl, Aluminium und vielen Nichtmetallen.
Sie ist die bevorzugte Methode zur Erkennung von Oberflächenunstetigkeiten, wenn der Werkstoff nicht-magnetisch ist und MT nicht eingesetzt werden kann.
Typische Anwendungen
- Schweißnähte aus Edelstahl und Aluminium
- Guss- und bearbeitete Bauteile
- Screening auf Leckwege und Oberflächenrisse
- Nicht-ferromagnetische Baugruppen
Warum PT (Eindringprüfung)?
- Funktioniert bei nicht-magnetischen Werkstoffen
- Sehr niedrige Gerätekosten und hohe Mobilität
- Hohe Empfindlichkeit gegenüber feinen Oberflächenrissen
- Einfache, gut etablierte Bewertungskriterien
